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Grundkurs des Glaubens - Firmkurs

Teamer Schuljahr 2019/2020
Constantin Wundt, Frater Retschke SJ, Stephan Klubertz, Franziska Mauntel, Patrick Wiedmann und Lilit Rooß

Was ist der Grundkurs des Glaubens?

Der Grundkurs des Glaubens (GdG) der ISG richtet sich an Schülerinnen und Schüler des Kollegs in der zehnten Jahrgangsstufe. Die potentiellen Teilnehmer/-innen müssen sonst keine Voraussetzungen mitbringen; auch müssen sie nicht getauft sein. Der Kurs versteht sich als Grundkurs des Glaubens für alle Interessierten. An seinem Ende können Taufe oder Firmung empfangen werden – müssen aber nicht. Den Teilnehmern/innen soll der Weg zu einer persönlichen und freien Entscheidung bereitet werden, die sie selbstständig treffen und begründen.

 

Wer leitet den Kurs?

Wie bei allen Veranstaltungen der ISG gilt auch beim GdG der Grundsatz „Jugend leitet Jugend“. Die Jugendlichen lernen für andere Verantwortung zu übernehmen und andere auf dem Weg des Glaubens zu begleiten. Daher wird der Kurs von einem Team aus älteren, bereits gefirmten Schülerinnen und Schülern der elften und zwölften Jahrgangsstufe geleitet. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit Frater Heinrichowski SJ, der die Letztverantwortung für den Kurs trägt.

 

Worum geht es im GdG?

Die Idee des Kurses ist, den Teilnehmer/-innen einen existentiellen Zugang zu Gott und zum Glauben an ihn zu ermöglichen. Die Frage Jesu an seine Jünger: „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“ kann als Überschrift des Kurses gelesen werden. Wer ist dieser Jesus, sein Vater, der Heilige Geist, die Kirche? Aber vor allem: Was hat das alles mit mir und meinem Leben zu tun? Die Lebenswelt der Jugendlichen mit Gott in Verbindung zu bringen, das soll gelingen. Sie sind eingeladen die Relevanz Gottes für ihr Leben zu entdecken bzw. zu entdecken welche Relevanz er vielleicht bereits

bewusst oder unbewusst hat. Das ignatianische „Gott suchen und finden in allen Dingen“ soll vor allem im eigenen Leben geschehen. Damit wird das Fundament gelegt, auf dem am Ende des Kurses eine gut abgewogene Entscheidung getroffen werden kann.

 

Themen im Grundkurs des Glaubens

Am Glaubensbekenntnis entlang gehend sind „Gott Vater“, „Gott Sohn“, „Gott Heiliger Geist“, „die Kirche“, „die Heiligen“, „Schuld und Vergebung“ sowie „Tod und Auferstehung“ Themen des Kurses. So können die zentralen Inhalte unseres Glaubens thematisiert und auf das eigene Leben hin untersucht werden. Darüber hinaus wird aus jesuitischer Tradition heraus die enge Verbindung von Glaube und Gerechtigkeit herausgearbeitet. Der Kurs soll dazu beitragen die Idee der Proexistenz zu vermitteln und die Entwicklung der Teilnehmer/-innen zu Menschen für andere zu fördern. Schließlich finden Orte, Gemeinschaften und Personen religiösen Lebens ihren Platz im Curriculum. Neben der inhaltlichen Arbeit soll Gemeinschaft erfahrbar werden, um zu vermitteln, dass Glaube nicht alleine gelebt werden kann. Die inhaltliche Arbeit wird ergänzt und vertieft durch Zeiten der persönlichen Rückschau ebenso wie durch Zeiten des Gebets und durch Zeiten für Gottesdienste. Am Ende des Kurses steht ein Entscheidungsgespräch in Verbindung mit der Möglichkeit zur Beichte.

 

Wo wird die Firmung gefeiert?

Die Feier der Firmspendung selbst findet in der Gedenkkirche Maria Regina Martyrum statt. An diesem Ort wird Menschen gedacht, die in den Jahren von 1933 bis 1945 Widerstand geleistet und sich für ihre Mitmenschen eingesetzt haben. Der Preis waren Haft, Folter, Ermordung. Aus ihrem Glauben und gestärkt vom ihm konnten sie bei aller Drangsal, bei allen Zweifeln, bei aller Not standhalten. Die Relevanz vom Glauben an Gott für das eigene Leben und die Kraft, aus ihm heraus diese Relevanz in Konsequenz zu leben, werden an diesem Ort anschaulich. So bildet der Ort der Firmspendung eine passende Zusammenfassung dessen, was der Kurs erreichen möchte.